Fernanda Steiner-Pulimeno

Fernanda Steiner-Pulimeno lebt und arbeitet in Zürich. Ihre Bildsprache und ihre Techniken eignete sie sich weitgehend autodidaktisch, aber auch in Weiterbildungskursen z.B. an der Zürcher Hochschule der Künste an. Sie malt in Öl auf Leinwand. Ihre Arbeiten sind regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen.

Einsichten – Aussichten

Die Kollektion von rund 30 neuen Bildern zeigt viele Einsichten in Räume und Aussichten aus Fenstern, auf Gassen und Plätze. Es sind jedoch nicht einfach nur Abbilder der Realität, sondern ganz persönliche Einblicke und Einsichten der Künstlerin. In den Räumen, Objekten und Landschaften verber­gen sich Gefühle, Geschichten, Ängste wie auch Hoffnungen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. All dies wird nicht offen gelegt – vieles ist unaussprechlich. Dies bietet jedoch den Betrachtenden eine Projektionsfläche für ihre eigene Gefühlswelt.

Begrenzung – Öffnung

Räume begrenzen, schliessen etwas ein. Doch immer gibt es Öffnungen: Türen, Fenster, Durchgänge. Sie heben die Grenze zwischen innen und aussen auf. Ich kann Einblick nehmen, eintreten, verweilen, wieder verlassen. Die Öffnungen lassen frische Luft herein, können aber auch als Ausgang dienen.

Weite

Der Dorfplatz, die Natur, der Himmel, das Tohuwabohu transportieren Schön­heit, Heimat, Geborgenheit, Verlorenheit. In absoluten Worten lässt sich das kaum ausdrücken: Das Unsagbare muss selber belauscht werden.